Hinweis:

Die Songs sollten so gut wie möglich vorbereitet sein. Für Experimente reicht die Zeit leider nicht aus!

Häufige Fehler in der Vorbereitung:

  1. Bass und Bassdrum spielen nicht zusammen bzw. ergänzen sich nicht.
  2. Gitarren sind zu fett. Für ultrafette Powersounds spielen Gitarren und Bass unisono. Die Bassfrequenzen kommen nur vom Bass.
  3. Als Sänger muß man nicht die Band übertönen. Dafür wurden Mikros erfunden. Cool und in normaler Lautstärke gesungene Passagen klingen auch im Mix cooler als Geschrei und halten außerdem deine Stimme gesund. Ab und zu eine 2. Stimme oder eine Stimmdopplung kann nicht schaden.
  4. Weniger ist mehr. Also lieber klare Strukturen und gute Sounds schaffen als das gesamte Lied zumüllen. Immer die Songs mit Gesang erarbeiten, damit im Arrangement Platz für die Stimme ist.
  5. Dynamik ist ein Keyfactor! Nichts ist langweiliger als ein von vorn bis hinten durchgebolztes Lied mit einem Drummer ständig auf 110%. Strophe ruhiger, weniger Noten, weniger Verzerrung und dafür im Refrain Gas geben. An- und abschwellende Phrasen sind ebenfalls interessant.
  6. Gitarren nicht unmittelbar vor der Aufnahme neu bespannen. 1-2 Wochen vorher ist ausreichend, damit sich die Stimmung stabilisiert. Allerdings sind annähernd neue Saiten Pflicht für eine Aufnahme. Nur so klingt das Instrument knackig und brilliant.
  7. Unbedingt nach Klick proben (der Drummer bekommt den Klick, alle anderen richten sich nach dem Drummer). Das ist wichtig für Effekte. Auch eine Rock & Roll-Band braucht ein getimtes Slapdelay, nicht zu sprechen von modernen Rock- und Popsongs. Wichtig: Tempi (auch Tempowechsel) ausprobieren, notieren und zur Produktion mitbringen.